Luise Berg ist voller Neugierde für die Erzählungen ihres Vaters über den fernen Osten, denn die strenge Ausbildung für höhere Töchter, die sie erhält, wird fast ausschließlich von westlichen Themen geprägt.

Schon früh beginnt sie begeistert die umfangreiche häusliche Asienliteratur zu lesen und mit den Berichten ihrer Familie über die Länder Asiens zu vereinen. Nach einer kaufmännischen Ausbildung arbeitet Luise Berg anschließend als Buchhalterin in der Firma ihres Vaters.

 

 

Fotos: Luise Berg, Ausbildung in Cassel

 

 

Jaipur, Bombay, New Delhi und vor allem Darjeeling - das sind die Lieblingsorte von Curt Hofrichter. Der Schwager von Luise Berg ist als technischer Leiter und Unternehmensberater nach Indien gekommen, um dort die Stahlindustrie mit aufzubauen.

 

 

 

 

 

Foto: Curt Hofrichter auf seinem Anwesen in Indien

 

Wie zuvor Samuel Bourne, einem der ersten Fotografen Indiens, hält Curt Hofrichter seine Eindrücke auf Fotomaterial fest, um diese auch bildlich zu präsentieren.  

 

 

 

 

 

 

Foto: Indische Baukunst mit fabelhaften Ornamenten

 

1945-1995: Ein einziger Traum

Angetrieben von der gemeinsamen Leidenschaft zu Asien, erstklassigen Kontakten und geschäftlichen Erfahrungen, werden Pläne geschmiedet.

Jedoch durch den ausbrechenden Krieg und über die vielen Jahre danach, durch die Wirren der Zeit, verblasst die ursprüngliche Vision von Jakob Berg und Curt Hofrichter mehr und mehr, ihr Traum vom Handelshaus verfällt fast vollständig der Vergessenheit.

 

 

 

 

Foto: Der Herrensalon im Hause Hofrichter